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Ortsgeschichte



Der Name Augst geht auf die römische Stadt Augusta Raurica zurück. Die ältere Oberstadt entstand auf dem Terrassensporn zwischen Ergolz und Violenbach, auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Augst BL. Sie wurde im Jahre 45 v. Chr. gegründet und ist somit die älteste römische Siedlung in der Schweiz. Um etwa 100 n. Chr. entstand am Rhein, auf dem Gebiet des heutigen Kaiseraugst, die Unterstadt mit Flusshafen, Handwerkerquartieren und Handelseinrichtungen.

Nach dem Abzug der römischen Truppen zu Beginn des 5. Jahrhunderts blieb das Kastell weiterhin bewohnt. Um 346 wurde es als Sitz eines Bischofs genannt. Als das Bistum im 7. Jahrhundert seinen Sitz nach Basel verlegte, verlor die Siedlung an Bedeutung. Zum Bau der mächtigen, vier Meter dicken und mindestens acht bis zehn Meter hohen "Heidenmauer" rund um das Kastell war Abbruchmaterial aus der zerfallenen Oberstadt verwendet worden. Mit der Zeit wurde die Heidenmauer durchlöchert und als Steinbruch benutzt.

Während des Mittelalters hatte sich beidseits der Ergolzbrücke ein neuer Siedlungsschwerpunkt entwickelt. 1442 wurden die Ergolz und der Violenbach zur Grenze: Der westliche Teil der Siedlung gelangte zunächst zur Herrschaft Farnsburg und 1461 schliesslich in den Besitz der Stadt Basel. Der östliche Teil der Siedlung gelangte in den Besitz der Habsburger, wurde zunächst "Augst im Dorf" und wenig später Kaiseraugst genannt. Die Habsburger verpfändeten nach dem Waldshuterkrieg von 1468 das gesamte Fricktal. Als die Burgunder von den Eidgenossen während der Burgunderkriege vernichtend geschlagen worden waren, kam Kaiseraugst 1477 wieder unter habsburgische Herrschaft.

Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers Maximilian I. im Jahre 1491 gehörte Kaiseraugst zu Vorderösterreich. Während des 17. Jahrhunderts gab es kaum längere Friedenszeiten. So wurde die Entwicklung von Kaiseraust immer wieder durch verschiedene Kriege (Bauernaufstand, 30jährige Krieg usw.) gestört.

1797 wurde das Fricktal ein französisches Protektorat. Am 20. Februar 1802 wurde Kaiseraugst eine Gemeinde im Distrikt Rheinfelden des Kantons Fricktal, der sich im August der Helvetischen Republik anschloss. Seit dem 19. Februar 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.

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