Tiere

Die Rheinebene bietet zahlreichen Tieren eine Heimat. Zunehmender Siedlungsdruck und starker Verkehrsfluss schränkt jedoch deren Wohnraum ein. Vernetzungskorridore und Wildtierüber-/unterführungen sollen diesem Trend entgegenwirken. Folgende Tierarten stehen unter spezieller Beobachtung:

Eidechsen
Zwei Eidechsenarten sind in Kaiseraugst heimisch. Nördlich der Autobahn trifft man auf die bräunliche Mauereidechse (besonders auch bei der Echsenmauer Kraftwerkstrasse und „im Rohr“ bis zum Augster Stich). Die Zauneidechse mit ihrer grünlichen Färbung trifft man in warmen, sonnigen Monaten auf Steinhaufen, Hecken südlich der Autobahn an (Trockenmauer „Böse Sulz“). Beide ernähren sich von kleinen Tieren, insbesondere Insekten, Würmer und Spinnen. Zauneidechsen sind gefährdet, da die von ihnen benötigten Strukturen in grossem Ausmass beseitigt werden: Es fehlen z. B. insektenreiche Blumenwiesen.

Falter / Schmetterlinge
In unserer Region sind zahlreiche Tag-und Nachtfalter anzutreffen. Unteranderem sind bei uns der Schwalbenschwanz, das Tagpfauenauge und das Schachbrett heimisch. Leider bietet unsere Umwelt immer weniger Lebensraum für diese bunten Farbtupfer. 2006 hat der Natur- und Vogelschutzverein (bei der Lienerthalde) mit finanzieller Unterstützung der Firma F. Hoffmann-La Roche AG eine Fläche von ca. 20 Aren mit einer Fromentalwiese angesät. Diese blumenreiche Dauerwiese bietet durch ihre Artenvielfalt den Schmetterlingen optimale Lebensräume.

Störche
Seit 1991 sind die Störche auch in Kaiseraugst wieder heimisch. Dank der Instandstellung des Storchennestes auf dem Kirchturm der Christkatholischen Kirche durch die Herren W. Fluch und M. Meyer können wir uns jeweils im Frühling am klappernden Geräusch der Störche erfreuen. Genau zum 20-Jahre Jubiläum der Störche in Kaiseraugst baute sich ein weiteres Storchenpaar auf dem Campingplatz-Areal sein Nest. Alljährlich werden die Jungstörche in Zusammenarbeit mit B. Gardelli vom Zoo Basel und E. Fischler von Storch Schweiz beringt.

Eisvogel
Mit viel Geduld kann man den Eisvogel an der Ergolz beobachten, denn hier hat er sein Brutgebiet. Im oberen Teil einer Ufersteilwand graben die Eisvögel Röhren für das Nest. In der ganzen Schweiz gibt es nach Angaben der Vogelwarte Sempach nur noch 300 bis 350 Brutpaare.

Biber
Seit Mitte der 90er Jahre lebt der Biber im Stauwehrberreich des Kraftwerks Augst. Im Frühjahr 1999 wurden diverse Massnahmen ausgeführt, so dass der Biber sich auch in der Ergolzmündung wohlfühlt:
  • Renaturierung des Ergolzufers auf einem Abschnitt von ca. 50 m durch Entfernen der Längsverbauungen und Abflachen des Ufers.
  • Graben eines Stichkanals mit Unterwasserzugang zu geeigneten Biberstandorten
  • Begünstigen und Vermehren der Silberweide, als wichtigste Futterpflanze des Bibers.

Tierfund- / Vermisstmeldungen

Ist Ihnen ein Haustier zugelaufen oder vermissen Sie Ihren Liebling? Bei den folgenden Anlaufstellen finden Sie Hilfe:   Schweizerische Tiermeldezentrale Stansstaderstrasse 104 6370 Stans Tel…

Ist Ihnen ein Haustier zugelaufen oder vermissen Sie Ihren Liebling?
Bei den folgenden Anlaufstellen finden Sie Hilfe:
 

Schweizerische Tiermeldezentrale
Stansstaderstrasse 104
6370 Stans
Telefon: 041 632 48 90
Telefax: 041 632 48 91
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